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Gemeinsam mit dem Gerontopsychiatrischen Zentrum (GPZ) Solingen der LVR-Klinik Langenfeld in der Frankenstr. 31a hat die Stadt Solingen ihr kommunales Beratungsangebot weiter ausgebaut. Das neue Beratungsangebot ist offen für alle Solingerinnen und Solinger, die 60 Jahre und älter sind und an einer psychischen Erkrankung - zum Beispiel an einer Depression oder Demenz - leiden. Die Beratungshilfen richten sich sowohl an die Betroffenen selbst sowie an deren Angehörige. Es wird versucht, ihnen in Konflikt- und Krisensituationen zu helfen oder andere fachliche Hilfe vermittelt.
Christel Prost vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Stadtdienstes Gesundheit ist ab sofort zu festen Zeiten im Gerontopsychiatrischen Zentrum zu erreichen, um an einem zweiten Standort im Stadtgebiet Beratung zu möglichen Hilfen zu geben. Bislang gab es im Sozialpsychiatrischen Dienst des Stadtdienstes Gesundheit diese Beratungsmöglichkeit.
An beiden Standorten erfolgt die Beratung im Rahmen von Sprechstunden sowie - wenn gewünscht beziehungsweise erforderlich - in Form von Hausbesuchen. Sie informiert die Ratsuchenden über mögliche Hilfen im Alltag, Betreuungsangebote, pflegerische Unterstützung sowie über die Finanzierung der benötigten Hilfen und Betreuungsangebote in Ergänzung und Kooperation mit anderen Beratungsstellen und Diensten in der Stadt Solingen.
Das kommunale Beratungsangebot im Gerontopsychiatrischen Zentrum entsteht mit finanzieller Unterstützung des Anreizprogramms „Gerontopsychiatrische Beratung am GPZ“ des Landschaftsverbandes Rheinland und läuft zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren. Ziel ist es, den niederschwelligen Zugang zu Beratung, zur Diagnostik und Behandlung für psychisch kranke alte Menschen und ihre Angehörigen auszubauen und die Kooperation der Leistungserbringer im Bereich der medizinischen Versorgung und der Altenhilfe zu fördern.
Dadurch, dass die Beratung in den Räumen des Gerontopsychiatrischen Zentrums erfolgt, ist zudem eine Vernetzung mit der Ambulanz und der Tagesklinik gegeben und ermöglicht schnelle Hilfe.
Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei, 406 KB).